Ökologische Erzeugung

Kennzeichen des Öko-Landbaus

  • Ein möglichst geschlossener Betriebskreislauf
  • Der Anbau geeigneter Kulturen und Sorten
  • Der Verzicht auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln
  • Eine artgerechte, flächengebundene Tierhaltung
  • Die Verwendung ökologisch erzeugter Futtermittel
  • Der Verzicht auf den Einsatz von Gentechnik
  • Transparente, nachvollziehbare Betriebsabläufe

Umstellung zum Ökologischen Landbau

  1. Beginn der Umstellungszeit
    Die Umstellungszeit beginnt mit der Anmeldung zum Kontrollverfahren. Stichtag ist der Tag, an dem der Kontrollvertrag abgeschlossen wurde und ab dem die Anforderungen der EG-Öko-VO eingehalten werden. (Siehe auch » Der richtige Zeitpunkt für den Vertragsabschluss)
  2. Umstellungsware
    Umstellungsware gibt es nur im Pflanzenbau. Erzeugnisse, die 12 Monate nach Kontrollvertragsabschluss geerntet werden, können mit dem Hinweis "Erzeugnis aus der Umstellung auf den ökologischen Landbau" vermarktet werden.
  3. Bio-Produkte
    Nach 2 bis 3 Jahren ist die Umstellungszeit abgeschlossen.
    Erzeugnisse aus der Tierhaltung können 24 Monate nach Abschluss des Kontrollvertrags als Bio-Produkte vermarktet werden.
    Bei pflanzlichen Produkten muss der Umstellungsbeginn 24 Monate vor der Aussaat zurück liegen, damit die Ernte als Bio-Erzeugnis (ohne Umstellungshinweis) gekennzeichnet werden kann.
    Bei Dauerkulturen wie Äpfeln und Trauben erfolgt die erste Bio-Ernte 36 Monate nach Abschluss des Kontrollvertrages.